Praxis Dr. Jana Suing

für Osteopathie, Manuelle Medizin / Chirotherapie und Akupunktur

Akupunktur

Gemäß der traditionellen chinesischen Medizin fließt die Lebensenergie Qi in definierten Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Erkrankungen entstehen, wenn dieser Energiefluss gestört ist.

Nach einer ausführlicher Anamnese wird anhand der „Ba Gang“ (acht Leitkriterien) die Diagnose und ein entsprechender Therapieplan erstellt. Durch nadeln der bestimmten Akupunkturpunkte im Bereich des Körpers und/oder der Ohren sollen Störherde eliminiert und der Energiefluss wieder hergestellt werden.

Heutige wissenschaftliche Grundlage für die Akupunktur ist die Tatsache, dass sich an Akupunkturpunkten gehäuft Gefäß-Nerven-Bündel finden. Außerdem beinhaltet das Bindegewebe viele unterschiedliche Zellen, Fasern und die sogenannte Grundsubstanz, die eine Verbindung zwischen Nerven- und Organzellen schafft und ein den ganzen Körper verbindendes Regulationssystem darstellt.

Des Weiteren gibt es Muskelareale mit hoher Spannung, den sogenannten Triggerpunkten. Hier verhindern reflektorisch „verhakte“ Muskelzellbestandteile eine Entspannung des Muskels und Schmerzen und Bewegungseinschränkung sind die Folge. Durch nadeln dieser Areale lösen sich diese Aktin-Myosin-Verhakungen und der Spannungszustand löst sich. Durch den Nadelstich wird auch eine bereits bestehende Schmerzweiterleitung von verspannten Muskeln oder funktionsgestörten inneren Organen durch Aktivierung anderer Nervenleitbahnen und Ausschüttung schmerzhemmender Botenstoffe modifiziert.

Mögliche Anwendungsgebiete:
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Funktionsstörungen des Bewegungsapparates
  • Funktionelle Störungen innerer Organe
  • Vegetative Störungen wie Unruhe und Schlafstörungen

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz -Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.)